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Wachserei

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Der Raps wuchs aufgrund der Witterung dieses Jahr etwas höher, wodurch mehr Stroh entsteht, welches wir als Einstreu für die Rinder verwenden. Den Raps möchten wir anfangs Juli dreschen. Einen Teil der Rapskörner verkaufen wir. Den anderen Teil lagern wir selbst, um periodisch frisches Rapsöl pressen zu lassen, notabene in Wohlenschwil. Das Rapsöl ist nach wie vor im Hofladen erhältlich.
Übrigens nicht nur uns bereitet der Raps Freude. Da wir nach IP Suisse produzieren und somit kein Insektizid verwenden, freut die gelbe Pracht auch die Insekten.

Die Hühner freuen sich ganz besonders auf das wachsende Gras. Seit 1. April 2026 sind die Vogelgrippeschutzmassnahmen aufgehoben, sodass sie wieder unter freien Himmel gackern dürfen.

Auch die Kartoffeln wachsen – hier der Unterschied unter dem Vlies (rechts) und ohne Vlies (links). Den Unterschied nutzen wir bewusst, sodass wir ab Ende Mai immer wieder erntefrische Frühkartoffeln anbieten können. Übrigens aus einer Saatkartoffel wächst eine Staude, bzw. ca. 10 Kartoffeln.
Der Volksmund sagt, dass die dümmsten Bauern die grössten Härdöpfel ernten. Wir ernten unsere Härdöpfel ab Ende Mai etwas kleiner und somit feiner.

Die Himbeerstauden haben wir im Herbst zurückgeschnitten. Jetzt wachsen sie prächtig, sodass wir ab Mitte Juli frische Himbeeren pflücken können. Hmmm, offensichtlich sind die Blätter für das eine oder andere Viech eine Delikatesse.

Hier wächst Weizen. Ja, er ist quasi noch grün hinter den Ohren – bis im Juli sollte er jedoch reif sein.

Und zum Schluss noch dies:

Hier wächst bzw. entsteht eine Holzskulptur. Nein, nicht eine Homage an Mammut, das Rind, welches letzte Woche partout nicht von einer Weide zur anderen wollte. Nein, es wird ein Muni.