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99 Luftballons

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„99 Luftballons…“ sang Nena 1983. Unsere Nena kann weder singen, noch kann sie den Text auswendig – muss sie ja auch nicht.
Da sie ahnte, dass ein Fototermin ansteht, schonte sie letzten Dienstag ihre Föhnfrisur und blieb am Schärmä. Tja, gewisse frisurenmässige Ähnlichkeit mit der anderen Nena ist nicht abzustreiten.

Den Sommer verbrachte unsere Nena auf der Alp Müsliweid unterhalb der Mythen SZ, wo sie den ersten Schnee sah. Robust, stark und voller Elan ist sie, trotzdem muss sie nicht Skifahren lernen. Deshalb kehrte sie letzte Woche auf dem Nüeltschehof zurück. In ein paar Monaten sollte sie mit ca. zweieinhalb Jahren erstmals kalbern und danach auch erstmals Milch geben.

Wie das Kalbern genau geht, weiss sie noch nicht. Es scheint, als ob sie sich darüber Gedanken macht – oder träumt sie gar noch von der Alp.

Ihre Nachbarin, die Franca, schien Nenas Gedanken zu lesen und zeigte ihr kurz nach dem Fototermin, wie’s geht. Hier die stolze Mutter samt dem noch namenlosem Kuhkalb. Soviel sei verraten, der Name wird mit „F“ anfangen, wie der ihrer Mutter. Nein, der Vater war bei der Geburt nicht dabei.

Minuten später noch nass, aber schon munter.

Und zum Schluss noch dies:

Weitere Minuten später schon auf den (wackeligen) Beinen, wie die Mutter auch. Frühreif? Weltsensation? Kalberei? Alpechalb? Fotomontage? Nein nein, ziemlich normal. So sind sie halt, die Kälber, quasi Frühaufsteher.