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Adventsfenster

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Adventsfenster, ein Brauch, welchen wir gerne pflegen. Am 3. Dezember war es soweit. Herzlichen Dank den zahlreichen Besuchern.

Wie so oft beschäftigte die Frage, was machen wir. Schliesslich hatte Sarah die zündende Idee: Ein Traktorenpneu. Es wurden dann zwei Pneus, ein Traktoren-Adventskranz-Pneu und ein Güllenfass-Christbaumständer-Pneu. Ob wir den Christbaum samt Ständer am 24. in die Stube stellen, bleibt noch offen.

Beim Bau des Hofladens haben wir leider nicht ans Adventsfenster gedacht. Breit genug wären die Fenster, nur mit der Höhe happert es. Und so wurde einmal mehr eine pragmatische Lösung gefunden – und übrigens: keine Bange, alle Traktoren verfügen noch über Pneus, es ist ein ausrangierter.

„Kerzen ziehen“ mal anders. Die Kerzen stammen aus einheimischem, nachwachsendem Rohstoff; sind bei Gebrauch frei von Feinstaub; begeistern über Jahre; sind bienenfreundlich (frei von Bienenwachs); von Feuerwehrspezialisten empfohlen; auch die bei der Herstellung entstehenden Abfallprodukte, bzw. Späne werden wiederverwendet; beim Betrachten entsteht eine Erinnerung an Wald und Holz, wodurch ein heimeliges, wohliges Wärmegefühl entsteht…. Kurzum, man muss sie einfach haben.
Okäi, der Transparenz halber: Sie verbreiten weder Licht noch tatsächliche Wärme – bei all den Vorteilen aber ein Klacks.
Warnhinweis: Bitte nicht anzünden und wenn überhaupt, erst im Cheminee.

Die Kerzen und andere weihnächtlichen Holzsachen kann Mann und Frau übrigens im Hofladen kaufen. Im Hofladen finden sich auch weitere Geschenkideen, wie (mal andere) Guetzli, Gestecke, Fleisch (auch Filetmedaillons) und Wurst, Joghurt, Brotaufstrich, Rapsöl, Fondue und, und, und.

Und zum Schluss noch dies:

So, geschafft. Das Adventsfenster leuchtet, das Gras wächst nicht mehr, die Himbeeren sind im Winterschlaf. Höchste Zeit also für die Bauern, sich auf’s Ofenbänkli zu legen und dem Nichtstun zu frönen. Blöd nur, auf dem Nüeltschenhof gibt’s kein Ofenbänkli und beim Hofbänkli fehlt der Ofen.
Gut so, denn schön wär’s, aber FALSCH! Es gibt immer was zu tun: Kühe füttern, melken und misten, Milch zu Pastmilch und Joghurt verarbeiten, Joghurtaromen einkochen, Hühner füttern und die Eier ausnehmen, Brennholz rüsten, Maschinen reinigen, schmieren und revidieren, Umbauten realisieren, Brot backen (immer wieder freitags), den Hofladen mit Nachschub versorgen, Holzstücke zu Design werden lassen…. Von alledem später vielleicht mal mehr.